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Alles Wissenswertes rund um das Thema Solaranlagen
Haus mit Solaranlage

1x1 Solaranlagen

Was Sie über Solaranlagen wissen sollten

 

Solarstrom im Haushalt selbst erzeugen? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für den Einsatz einer Solaranlage.

Bei einer Solaranlage – auch PV - oder Photovoltaikanlage – wandeln Solarzellen einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Solarzellen bestehen in der Regel aus dem Halbleitermaterial Silizium und besitzen zwei Halbleiterschichten. Diese weisen jeweils einen positiven bzw. einen negativen Ladungsträgerüberschuss auf. Am Übergang der beiden Schichten bildet sich ein elektrisches Feld. Zur Stromabführung sind die Solarzellen auf der Vorderseite mit gitterförmigen Leiterbahnen überzogen, um die elektrische Spannung abzugreifen. Wird ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, schließt sich der Kreis – und es fließt Strom.

  • Sie können gezielt Ihre Stromkosten senken, indem Sie den erzeugten Strom für sich selbst verwenden (Eigenstromnutzung).
  • Sie zahlen keine EEG-Umlage für den selbstgenutzten Strom bei Anlagen kleiner 10 kWp.
  • Der Betrieb einer Solaranlage läuft ohne großen Aufwand und macht Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
  • Sie erhalten eine gesetzlich festgeschriebene Vergütung bei der Einspeisung ins Stromnetz - für 20 Jahre garantiert (ab Inbetriebnahme der Solaranlage).

Kunden, die ihre Solaranlage mit bis zu 10 kWp Leistung ab 2017 in Betrieb genommen haben, erhalten folgende Einspeisevergütungssätze:

    • ab 1. Okt 2017: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Nov 2017: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Dez 2017: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Jan 2018: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Feb 2018: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Mär 2018: 12,20 ct/kWh
    • ab 1. Apr 2018: 12,20 ct/kWh

    Bei hohem Solarenergie-Zubau im Vorjahr sinkt die Einspeisevergütung rascher – um eine Überförderung zu vermeiden. Bei niedrigem Zubau sinkt sie langsamer - um die Solarenergie weiterhin attraktiv zuhalten. Beim derzeitigen Zubau – zwischen 1.000 und 1.500 MWp/Jahr – bleibt die Vergütung unverändert.

    Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de.

     

    • Zunächst muss die Konstruktion (Tragfähigkeit) des Daches beachtet werden.
    • Sie benötigen etwa eine freie Fläche von 20 m² auf dem Dach.
    • Eine Ausrichtung nach Süden ist optimal.
    • Bestenfalls beträgt der Neigungswinkel des Daches 30-40°.
    • Zudem sollten die Module nicht durch Bäume, Kamine etc. verschattet werden.

    Nein, eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich. Bei denkmalgeschützten Objekten kann es jedoch Ausnahmen geben.

    Die Planung und Bauausführung der Solaranlage übernimmt enviaM bzw. ein von enviaM beauftragtes Unternehmen.

    Ablaufplan:

    • Interessenbekundung - Vereinbarung eines Vor-Ort-Termins
    • Durchführung Vor-Ort-Termin, bei dem Ihre Gegebenheiten überprüft und dokumentiert werden
    • Sie erhalten ein auf Ihr Haus und Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Komplettangebot
    • Vertrag Kunde - enviaM
    • Terminvereinbarung zur Installation der Solaranlage
    • Montage der Solaranlage
    • Abnahme der fertiggestellten Anlage
    • Sie bekommen eine Einweisung durch einen Fachhandwerker
    • Einbau eines Zweirichtungszählers durch den zuständigen Netzbetreiber

    Die Solaranlage erzeugt auch bei indirektem Licht Energie. Der Ertrag ist jedoch etwas geringer als bei direkter Sonneneinstrahlung.

    • Produktgarantie der Solarmodule: 11 Jahre
    • zusätzliche Leistungsgarantie vom Photovoltaikmodul-Hersteller, dass das Modul nach 10 Jahren noch 90% der Leistung und nach 25 Jahren noch 80% der anfänglichen Leistung liefert
    • Produktgarantie der Wechselrichter: 5 Jahre

    Sollten die Module innerhalb von 10 Jahren Schäden aufweisen, die auf die Produktion zurückzuführen sind, die Leistung der Module nach 10 Jahren unter den Wert von 90% oder nach 25 Jahren unter 80% sinken, werden die Module ausgetauscht, repariert oder die ursprüngliche Leistung durch zusätzliche Module wiederhergestellt.

    • Wenn Sie sich für eine Solaranlage von enviaM interessieren, vereinbaren wir mit Ihnen einen ersten Vor-Ort-Termin.
    • In diesem werden wir die technische Machbarkeit mit Ihnen besprechen sowie die Anlage optimal auf Ihren Verbrauch zuschneiden.
    • Im Anschluss an den Termin erhalten Sie von uns ein konkretes Kostenangebot.
    • Wenn Ihnen das Angebot zusagt und Sie sich für die vorgeschlagene Solaranlage entscheiden, werden die Anmeldeunterlagen für Ihre Anlage an den Netzbetreiber weitergeleitet.
    • Nachfolgend vereinbaren wir mit Ihnen den Montagetermin.
    • Die Installation der Solaranlage erfolgt in der Regel innerhalb von 1-3Werktagen.
    • Nach erfolgter Installation und Einbau des erforderlichen Zweirichtungszählers durch den Netzbetreiber wird Ihre Anlage in Betrieb genommen und produziert Ihren eigenen Strom.
    • Sie erhalten eine ausführliche Dokumentation über die Anlagenkomponenten und Garantien.

    Solarstromanlagen arbeiten fast wartungsfrei, da keine rotierenden oder andere wartungsintensive Bauteile vorhanden sind. Trotzdem empfehlen wir, regelmäßige Wartungsmaßnahmen durchzuführen, um die optimale Funktionalität der Anlage sicher zu gewährleisten.

    Heutige Solarmodule besitzen eine Leistungsgarantie von 25 Jahren und sind dafür ausgelegt, auch im Anschluss noch weiterhin Energie zu erzeugen. Bei Wechselrichtern kann es zum Teil erforderlich sein, diese innerhalb des zugesicherten Vergütungszeitraumes auszuwechseln.

    Steuerlich wird derjenige als Unternehmer behandelt, der mindestens 10% seines selbst produzierten Stroms in das Stromnetz einspeist. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie den Betrieb einer Solaranlage beim zuständigen Finanzamt melden.

    Der Betrieb einer Solaranlage wird einkommensteuerpflichtig, wenn mit der Einspeisung von Solarstrom »Gewinnerzielungsabsicht« besteht – sich also während der voraussichtlichen Betriebsdauer von 20 Jahren ein sogenannter Totalüberschuss der Einnahmen über die Ausgaben ergibt. Die Abschreibung auf die Investitionskosten, Betriebskosten, aber auch Kreditzinsen, Versicherungsprämien, Reparaturen und Kosten für Austausch und Reparatur defekter Komponenten können als Betriebsausgaben steuerlich berücksichtigt werden. Die Einspeisevergütung ist grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Bis zu einer bestimmten Umsatzhöhe greift jedoch die sogenannte »Kleinunternehmerregelung« - eine Umsatzsteueranmeldung ist dann nicht erforderlich. Findet diese Regelung jedoch keine Anwendung, bzw. wird sie nicht in Anspruch genommen, dann muss die Umsatzsteuer im ersten Jahr monatlich beim Finanzamt angemeldet und auch abgeführt werden. Danach erfolgt die Meldung der Umsatzsteuer mit dem Lohnsteuerjahresausgleich.

    Mit unserem enviaM Energiemanager können Sie Ihre Solaranlage und den Stromverbrauch in Ihrem Haushalt bequem überwachen. Sie können mehrere Verbrauchsstellen in Ihrem Haus so steuern, dass sie selbst erzeugten Strom nutzen.

    kWp ist eine gängige Bezeichnung für die elektrische Leistung von Solaranlagen. kW steht für die elektrische Leistung in Kilowatt, das p für peak (Spitze). kWp gibt die Höchstleistung von Photovoltaikanlagen an. Diese kann jedoch nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden.

    Bei einem Neigungswinkel der Solarmodule über 20° aus der Horizontalen reinigt sich die Anlage mittels Regenwasser von allein.

    Solarstrom ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Die gesamte Solarstromanlage setzt sich aus Solarmodulen, dem Montagegestell, auf dem die Solarmodule befestigt sind, dem Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom (230V) umwandelt, dem Zweitarif-Zweirichtungszähler und der Verkabelung zusammen.

    Aufbau einer Solaranlage

    Monokristalline Solarzellen

    Beschaffenheit:

    • dunkelblau-schwarze Oberfläche
    • aus hochreinem, gezogenem Silizium-Einkristall
    • Wirkungsgrad bis zu 20%

    Wegen des hohen Wirkungsgrads benötigen monokristalline Solarzellen weniger Platz als polykristalline oder amorphe Solarzellen, sie sind aber teurer als die anderen Modultypen.

    Polykristalline Solarzellen

    Beschaffenheit:

    • blau-marmorierte Oberfläche
    • aus gegossenem Siliziumblock
    • deutlich sichtbare grobkörnige Kristalle (entstehen während des Abkühlens)
    • Wirkungsgrad über 16%

    Wechselrichter

    Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in den netzüblichen Dreh-/Wechselstrom um (3x230/ 400V, 50 Hz). So kann der Strom von Haushaltsgeräten genutzt, in Batteriespeichern gespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

     

    Einspeisezähler

    Jede Solaranlage besitzt einen Einspeisezähler. Dieser zählt jede kWh Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird. Für diese Solarstrommenge erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber eine Vergütung entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

    Solarmodule

    Die Solarzellen sind zu Solarmodulen verschaltet. Die Module haben unterschiedliche Größen, Formate und Leistungen, um unterschiedlich hohe elektrische Gleichspannungen und Ströme zu erzeugen. Der Gleichstrom der Solarzellen bzw. -module gelangt über spezielle Solarkabel zum Wechselrichter.

    Solaranlagen

    Profitieren Sie von unseren maßgeschneiderten Solaranlagen und finden Sie das passende Produkt für Ihre Bedürfnisse.

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